Dienstag, 21. Februar 2012

Lucy bloggt ein Buch: Gäste-Austreibung von Martin Lagoda

Es ist wieder soweit, ich durfte wieder bei Blogg dein Buch, mir ein Buch aussuchen--Gäste-Austreibung von Martin Lagoda vom Schardt Verlag und dann meine Meinung darüber äußern. Aber diesmal muss ich sagen, lag mir das Buch schwer im Magen. In Ermangelung eines anderen Buches entschied ich mich für dieses und hoffte das es eine leichte und lustige Lektüre für Zwischendurch sein würde.



Um was gehts in dem Buch eigentlich? Dazu einmal der Klappentext:

Gastgeber erliegen oft einem beglückenden Rausch. Sie freuen sich aufs Einkaufen, Kochen, Tischdekorieren und einen schönen Abend. Vor allem aber auf ihre Gäste. Doch was ist, wenn der Gast zum Albtraum wird und aus dem anfänglichen Hochgefühl ein Martyrium?
Endlich da: Ein Ratgeber für gequälte Gastgeber! Martin Lagoda, Ex-Chefredakteur von „essen & trinken“, hat eine bitterböse Satire auf das Verköstigen von Gästen in den eigenen vier Wänden geschrieben. In seinem Buch „Gäste-Austreibung. Ein Crashkurs für gequälte Gastgeber“ schlägt er sich ganz auf die Seite der Gastgeber, die sich vor ihren ungebetenen Gästen nicht mehr retten können.





Nun ja, es hört sich auf alle Fälle lustig an. Ein Ratgeber in 6 Lektionen sollte es sein. Also las ich fröhlich drauf los und war schon nach den ersten Seiten bedient. Da wird zwar fröhlich über die Eigenarten verschiedener Gäste hergezogen und wie man ein besonderes (schreckliches) Erlebnis zelebriert um seine Gäste wieder loszuwerden. Aber alles so krampfhaft schlecht komisch geschrieben, das beim Lesen einem die Lust am weiterlesen verging. Da wird am Beispiel eines russischen Abends erklärt, wie man seine Gäste erfolgreich den kommenden Abend schmackhaft macht. Zbsp. mit Sprüchen ála: "Wolga se reinlasse? " oder "Der Stör, der Stör der hat es schwör" an der Wand oder ungewaschenen Pferdedecken die man im Raum verteilen solle damit alles so richtig russisch ist....nunja, so richtig klischeehaft und ab da viel es mir dann leider schwer, überhaupt weiterzulesen.

Dieser Humor war leider überhaupt nicht der Meinige. Aber da ich ja eine vernünftige Rezension liefern sollte, qälte ich mich durch diese Buch, aber leider wurde es nicht besser. Da wird mit so plumpen Klischees um sich geschmissen, das ein beim Lesen die Pulsadern puckern. Das einzigst Gute was ich diesem Buch abgewinnen kann, sind die Rezepte am Ende des Buches. Diese wurden im laufe des Lesens im Buch erwähnt und sind laut Autor allesamt nachkochbar.Obwohl ich gebackene Wolfsspinnen oder Spaghetti mit Mehlwürmern meinen Gästen niemals vorsetzen würde, sind einige Rezepte dann doch schmackhaft, jedenfalls vom lesen nach.

Klar handelt es sich hier um eine Satire, das sollte man beim lesen des Buches nicht vergessen. Aber ich geben diesem Buch nur 2 Sterne, da ich es einfach auch sehr schwierig zu lesen fand.

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