Samstag, 3. November 2012

Lucy wacht auf mit dem Philips Wake Up Light HF3550



Vor einiger Zeit wurden bei Philips Produkttester gesucht. Man durfte 2 Produkte wählen für die man sich interessierte. Ich hatte Glück und bekam vor 2 Wochen die freudige Nachricht das mich Philips ausgewählt hatte und ich das Wake Up Light mit iPhone Steuerung testen durfte. Kurz danach wurde es schon geliefert. Ich freute mich wie ein kleines Kind, denn ich hatte schon viel über das Wake Up Light gelesen und wollte so eins unbedingt mal testen. Denn so ganz ohne Wecker trotzdem pünklich aufwachen? Soll das denn überhaupt gehen? Ich kann es bestätigen nach 2 wöchigem Test. Es funktioniert. Und es funktioniert so super das ich seit 2 Wochen das nervige geschepper meines eigentlichen Weckern nicht mehr gehört habe und auch darüber sehr froh bin. Aber kommen wir mal zum eigentlichen Produkt. 


In den "dunklen" Jahreszeiten Herbst und Winter, in denen es nur wenige Stunden pro Tag hell ist, bleibt das Niveau des Hormons Melatonin (Schlafhormon) auch tagsüber erhöht. Dieses bremst die Produktion der Hormone, die den Organismus während der Tageszeit aktiv werden lassen. Die Folge sind Tagesmüdigkeit und Schlafstörungen sowie eine sinkende Leistungsbereitschaft des Körpers. Im Winter ist es morgens länger dunkel - die Folge ist, dass der Körper später aktiv wird und es schwerer fällt aufzustehen. Gerade in diesen Momenten ist es hilfreich, sich um eine extra Portion Licht zu kümmern. Das Wake-up Light kann hier für eine aktiven Start in den Tag sorgen denn sein Licht sorgt dafür, dass die Produktion des "Energie-Hormons" Cortisol auf natürliche Weise angeregt wird. 


Mit dem, Philips Wake up Light wird das Aufwachen zu einem besonderen Erlebnis. Langsam heller werdendes Licht weckt nach und nach auf. Die Produktion des Wachhormons Cortisol wird angeregt. Sie wachen natürlich auf statt abrupt aufgeweckt zu werden. So starten Sie erfrischt und ausgeruht in den Tag.


(Text von Philips Broschüre Wake-up Light)

Soviel also zur Theorie. Dann kommen wir mal zum Praxistest. Vor dem allerdings muss man erstmal alles auspacken und zusammenstöpseln. Zuallererst muss man sagen das es von Philips schon einige Wake-up Lights gibt. Dieses Modell welches mir zum testen zur Verfügung gestellt wurde ist ausschließlich mit dem iPhone zu bedienen. Es benötigt die passende iPhone App welche im App-Store vorher runtergeladen werden muss. 


Im Paket sind neben der Bedienungsanleitung enthalten:

  • Das Wake-up Light von Philips
  • den Halter für das iPhone
  • den Adapter für die Externe Stromversorgung
(wandelt Netzspannungen von 100-240 Volt in eine sichere Betriebsspannung von 24 Volt um)

Das Wake-up Light ist kompatibel mit dem iPhone 3GS, iPhone 4, iPod touch der 3. Generation und iPod touch der 4. Generation sowie mit dem Betriebssystem iOS5 
Ich selbst habe das iPhone 4GS mit dem neuen Betriebssystem iOS6 installiert und hier funktioniert es auch.



Ansicht von hinten des Wake-up Lights HF3550. 

Man erkennt den Lautsprecher und die Anschlüsse für den Adapter (links) und für die Handy Station (rechts). Wichtig ist das nur ein Adapter angeschlossen wird welcher die Spannung von 24 Volt hat. 

Das Gerät hat keinen ein/aus Schalter. Um es gänzlich auszuschalten ist es notwendig es vom Stromnetz zu trennen. Die Kabellänge des Adapters beträgt 150cm.







Blick von oben auf das Gerät. Auf der linken Seite erkennt man die Regler für die Lautstärke. Man kann hier leiser oder lauter einstellen.

Auf der rechten Seite ist die Einstellung für die Helligkeit. Wenn man das Gerät abends an hat und es ist einem zu hell zum Einschlafen kann man hier die Helligkeit dimmen, oder ganz ausstellen. 

Produktabmessungen: 19,2( höhe) x 19,9 (Durchmesser) x 14,6 (Tiefe) cm








Ansicht von hinten nach Anschluss der mitgelieferten Kabel. Recht die für die Stromversorgung und links für die Handyhalterung.

Rutschfeste Gummifüße sorgen auch für sicheren Halt auf glatten Oberflächen.










Nach einschalten des Stromkreises wird das Wake-up Light aktiviert. In Orangen Zahlen erscheint erst einmal die Uhrzeit welche sich dann automatisch updatet wenn man das Handy anschließt. Dann wird die Zeit übernommen. 

Ich habe vorher schon das App vom App Store installiert und konnte so direkt loslegen. Als nächstes Foto habe ich die Kurzanleitung die in der App hinterlegt ist. Im Großen und ganzen ist alles selbsterklärend.












So von der Theorie zur Praxis. Für den nächsten Morgen stellten wir uns das Wake-up Light auf 6:00Uhr. Zusätzlich noch den normalen Wecker, für den Fall das wir vom Wake-up Light nicht wach werden würden. Die Lichtdauern stellten wir auf 30 min ein.



Die Lichtintensität stellten wir auf 12 ein, da wir vorher schon feststellten das es ziemlich hell wird wenn man die höchste Lichtintensität nimmt. Zum Aufwachen entschieden wir uns zusätzlich noch für Musik, in dem Fall Zen Garten. Alternativ kann man natürlich auch Musik aus der eigenen iPhone Bibliothek nehmen. Einzigster Wermutstropfen, in dieser Variante des Wake-up Light ist kein Radio integriert. Dabei hätte ich mir das für den Preis schon gewünscht. Da man den Wecker auch zum Einschlafen nutzen konnte, hatten wir dieses auch ausprobiert. Allerdings ohne Licht, des das war uns selbst auf der niedrigsten Stufe noch zu hell. Wir lauschten dann nur der Melodie des Zen Gartens und schliefen selig ein dabei. Also das hatte ja nun schon wunderbar geklappt.



Nun zum Aufwachen. Am nächsten Morgen wurde ich erwartungsgemäß vom Licht des Weckers wach um 5:53 Uhr und nicht vom Geschepper meines zusätzlich gestellten Weckers für Notfälle. Das Licht hatte eine angenehme helle Farbe, noch mit einem leichten Orangeton. Die Musik des Zen-Gartens lief leise im Hintergrund. Die Stufe 2 für die Musiklautstärke war genau passend, nicht zu laut aber auch nicht zu leise. Jetzt wo die Augen sich an das schummerige Licht gewöhnt hatten, konnte man dabei zusehen wie das Licht stetig einen Tick heller wurde. Dabei fiel mir dann auf das die Musik des Zen-Gartens sich stetig wiederholte in einer Endlosschleife. Das nervte nach einer Weile so ziemlich. Als es dann 6:00 Uhr war, war auch mein Mann wach und ich suchte die Stelle am Wecker mit dem man das Schlummern einstellen konnte. Ich suchte und suchte und irgendwann fand ich es dann. Ziemlich blöd wenn man im Halbschlaf wie bekloppt auf dem Wecker rumtatscht um die Schlummerfunktion zu finden. Aber alles in allem sind wir gut aufgewacht. zusätzlich kann man einstellen ob das Handy eine Schlafstatistik erstellen soll. So kann man nach einiger Zeit sehen ob und wann man gut durchgeschlafen hat.
 Die nächsten Nächte wiederholten wir dann das Spiel. Immer wurden wir vor der eigentlichen Zeit des Aufstehens durch das Licht geweckt. Abends diente das Licht noch als Nachttischlampe da man die Helligkeit Individuell einstellen konnte.





Fazit nach 2 Wochen im Testbetrieb.

Positiv:

  • Langsames wach werden durch sanft heller werdendes Licht
  • Individuell einstellbare Lichtintensität und Musiklautstärke
  • Telefon wird über Nacht aufgeladen


Negativ

  • nur mit iPhone benutzbar
  • geht das iPhone kaputt oder wird gestohlen ist der Wecker bestenfalls als sehr teure Nachttischlampe zu gebrauchen. 
  • Leider nur 8 Töne zur Auswahl, bisher auch keine Möglichkeit diese zu updaten, damit man mal andere Töne hört

Ich würde mir wünschen das der Wecker individuell auch mit anderen Handy steuerbar ist.



Eure Lucy



1 Kommentar:

Icedragon hat gesagt…

ui herzlichen Glückwunsch ^^ ich hatte kein Glück, aber das ist ja kein Beinbruch. Ich finde das Wake-up Light schon eine tolle Erfindung nur viel zu teuer und da ich kein I-Phone besitze ist es für mich total sinnlos. Aber ich finds toll, dass es doch funktioniert ^^

LG und noch einen schönen Sonntag

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